Mein Schiurlaub in Bad Mitterndorf

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Wir sind vollgefüllt und abfahrbereit

Ich liebe ja allgemein Sport und einer dieser Sportarten, die ich immer besonders gerne gemacht habe, ist das Schifahren. Jetzt war ich doch schon einige Jahre nicht und letztes Jahr war ich das erste mal wieder in St.Johann in Tirol und da wurde das Feuer dafür wieder neu entfacht.

Mit meiner großen Tochter hatte ich in Nassfeld ja schon den einen oder anderen Schiurlaub verbracht (Kinderhotel Ramsi, welches wirklich total zu empfehlen ist), aber mit meinem Sohn ist es noch nicht so weit gekommen. Zuerst war er doch noch zu klein und dann kam die Trennung von meinem Exmann und somit war dieser Urlaub mal auf Eis gelegt.

Jedoch war ich mit ihm letztes Jahr schon tageweise in einem Schikurs und nachdem

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Unser gemütliches Zimmer in Bad Mitterndorf

ihm das so gut gefallen hatte, wollte ich es dieses Jahr einfach wagen. Meine wirklich tolle, mich so großartig unterstützende Mama sagte sofort zu mich zu begleiten und so wurde Bad Mitterndorf ins Auge gefasst. Auch aus dem Grund, da meine Firma dort  ein Ferienhaus besitzt und die Kosten damit auch überschaubar bleiben würden.

Also ging es pünktlich zu den Semesterferien am Sonntag Vormittag los und auch wenn das Wetter nicht so berauschend werden sollte, so war ich doch voller Vorfreude endlich einen Schiurlaub mit meinen zwei zu verbringen. Dort angekommen meldeten wir auch gleich meinen Sohn in den Schikurs an und kümmerten uns um unsere Ausrüstung. Nachdem meine Schi doch schon etwas in die Jahre gekommen sind, wollte ich diesmal ein paar Neue ausprobieren. Meine Tochter hatte ja schon zu Weihnachten eine komplette Ausrüstung geschenkt bekommen.

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Frisurenflechten mit meiner Tochter

Bei etwas Schneeregen ging es am Montag dann gleich los und das gleich mit einigen Schwierigkeiten, die ja fast an einen Film erinnern könnten, aber all diese Pannen sind uns tatsächlich passiert. Angefangen hat alles damit, dass wir dachten wir hätten unseren Schibus verpasst, also ging meine Mutter nochmals ins Zimmer, um ihre Autoschlüssel zu holen und natürlich kam genau in dieser Zeit der Schibus doch noch. Gut, dann halt doch mit Auto, aber wo genau hin, denn so richtig beschäftigt hatten wir uns mit dieser Alternative nicht.

Also fuhren wir mal einfach los, um recht bald auf  einem Parkplatz anzukommen, den wir aber als falsch identifizierten. Also suchte ich klugerweise eine Schischule, von der ich wusste, dass diese ihren Standort genau auf der Piste haben sollte und habe mein Navi eingeschalten. Mi ein paar weiteren Umwegen kamen wir doch knapp vor Schikursbeginn an Jedoch mussten wir entsetzt feststellen, dass auch das falsch war, weil wir bei den Sesselliften gelandet waren, aber zur Mautstraße für die Gondel in Bad Mitterndorf fahren hätten sollen. Also klärte ich in wilder Verzweiflung mit der Schischule alles telefonisch ab und irgendwann saßen wir doch in einem Bus am Weg zur Gondel . Dort packten wir schnell alle Schi zusammen und liefen zum Kurs von meinem Zwerg, wo wir bemerkten, dass die Schi für meinen Sohn vertauscht wurden und somit nicht passten. Im Bus war das aber das einzige Paar, das übrig geblieben war. Also wieder zurück zum Schiverleih und dort die Situation erklärt.

Mein Sohn bekam dort neue Schi und das Kind, das die Schi vertauscht hatte, tauchte  auch wieder auf, um seine einzutauschen.  Der Schikurs konnte also los gehen und auch Lara und ich konnten endlich in die Gondel steigen und uns aufmachen das Gebiet etwas zu erkunden. Leider wurde der Schneefall nie weniger und die Sicht war auch alles andere als berauschend, aber wir fuhren trotzdem ein paar mal auf und ab, um dann doch ein paar kleine Pausen mit Kakao und Topfenstrudel einzulegen.

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Alternativprogramm Therme

Den ersten Tag hatten wir also überlebt und der zweite sollte leider auch wieder turbulent werden, denn da es eine Sturmwarnung gab, waren die Lifte alle gesperrt worden und somit auch der Schikurs für den Tag abgesagt. Also machten wir uns, als Alternativprogramm,  in die Grimmingtherme auf. Diese Idee hatte natürlich ganz Bad Mitterndorf und die Therme war dementsprechend überfüllt, aber es war trotzdem ein ganz netter Tag in der Therme.

Mittwoch ging es dann wieder auf die Piste, jedoch mit ziemlichen Einschränkungen, da die Gondel und viele andere Lifte nach wie vor gesperrt waren.  Es war wirklich ein unglaublich kalter, stürmischer und ungemütlicher Tag und ich war erstaunt wie brav und tapfer sich  Noah hier trotzdem im Schikurs gezeigt hatte und kein einziges mal jammerte.  Etwas das bei Lara und mir ganz anders aussah. Nach einmal runterfahren sind wir auch schon wieder eingekehrt und haben dann überhaupt beschlossen es sein zu lassen, weil es einfach komplett sinnlos war.

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Endlich Sonne

Für diesen wirklich wettermäßig furchtbaren Wochenstart  wurden wir aber Donnerstag und Freitag wirklich entschädigt. Sonne, tolle Pisten und perfekte Temperaturen haben uns endlich das gesamte Schigebiet erkunden lassen. So macht es doch gleich viel mehr Spaß. Und es war wirklich schade dass die anderen Tage nicht auch ein bisschen besser waren, aber das Wetter kann man sich ja leider nicht aussuchen.

Ansonsten war ich in unserem Hotel auch immer wieder im Fitnessraum und habe noch etwas Laufband- und Krafttraining betrieben, was mir auch viel Spaß gemacht hatte, denn das Krafttraining habe ich in letzter Zeit doch etwas vernachlässigt.

So ging eine schöne Schiwoche zu Ende mit der Erkenntnis, dass wir das auf alle Fälle wieder machen werden.


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